Im Leben eines Website-Betreibers kommt früher oder später immer die Überlegung eine Newsletter-Subscribe Funktion auf der Website anzubieten. Das Erstellen einer E-Mail-Liste ist eines der besten Dinge, die Du machen kannst, um Dein Geschäft auszubauen. Ein E-Mail-Newsletter ermöglicht es Deinen Website-Besuchern, Dich zu abonnieren, damit sie E-Mail-Updates von Dir zu Deinem Blog, neuen Verkaufsaktionen und über die neuesten Funktionen erhalten.

Worum geht es

In diesem Artikel stellen wir einige der besten WordPress-Newsletter-Plugins vor, mit denen Du Deine E-Mail-Liste einfach erstellen und erweitern kannst. Dabei unterscheiden wir unter DSGVO-konforme und DSGVO-fragliche Anbieter.

Warum braucht Deine Webseite einen WP Newsletter?

Mit einem Email WP Newsletter bleibst Du mit den Besuchern Deiner Website in Kontakt. E-Mail-Marketing ist ein entscheidender und effektiver Weg, um mit Deiner Website Geld zu verdienen. Einige Website-Besitzer denken, dass sie erst einen Community aufbauen müssen, bevor sie einen Newsletter starten.

Besser früher als nie!

Wir glauben jedoch, dass es wichtig ist, sofort mit dem Aufbau Deiner E-Mail-Liste zu beginnen.

Obwohl wir den Begriff Newsletter verwenden, musst Du nicht unbedingt regelmäßig Neuigkeiten versenden. Du kannst einen kurzen E-Mail-Kurs für neue Abonnenten erstellen, damit Du sie besser kennenlernst. Du kannst Deine Newsletter-Liste aber auch verwenden, um spezielle Rabatte auf Deine Produkte und Dienstleistungen anzubieten. Grundsätzlich stellen sich Deinen Ideen, was die Newsletter-Versendung betrifft, keine Grenzen.

Wenn es um Newsletter-Plugins geht, gibt es drei verschiedene Arten. Die erste Art von WP Newsletter-Plugin ist mit E-Mail-Marketing-Diensten verbunden, welche Dir die umfassendsten Funktionen bieten. Der zweite Typ sind einfache WP Newsletter-Plugins, mit denen Du E-Mails in WordPress erstellen kannst, die jedoch auf SMTP-Dienste von Drittanbietern angewiesen sind, um E-Mails zuverlässig an Deine Abonnenten zu senden.

Vorsicht bei Lösungen als Plugin

Niemals über den eigenen Server senden, stets über einen eigenen Mail Host senden. Achte darauf die Datenbank durch Tracking und umfangreiche Statistik (große Listen) nicht zu überladen. Spätestens bei einer DB Migration wirst Du bei einfachem Hosting Probleme bekommen. Mehr dazu auf MailPoet.

Schließlich die dritte Art. Diese soll Dir helfen, mehr E-Mail-Abonnenten zu gewinnen und Deine E-Mail-Liste zu erweitern. Diese Plugins lassen sich in alle gängigen E-Mail-Marketing-Dienste und andere WP Newsletter-Plugins integrieren.

Jetzt geht´s ans Eingemachte!

Werfen wir also einen Blick auf die besten WordPress-Newsletter-Plugins, mit denen Du Deine E-Mail-Liste erstellen und erweitern kannst.

WordPress Newsletter Plugins & Anbieter

Wichtig vorab: Newsletter-Plugin kann bedeuten:

  • Ein Plugin, um Newsletter zu versenden und/oder
  • Ein Plugin, um E-Mail-Adressen einzusammeln

Newsletter Anbieter und Plugins ohne DSGVO Bedenken

Cleverreach

Die Funktionen von Cleaverreach sind ähnlich einfach wie bei Mailchimp und stellt damit eine deutsche Newsletter Alternative dar. Es hat zum heutigen Tage vielleicht noch nicht so viele Installationen wie Sendinblue oder Active Campaign, allerdings hält es was es verspricht und ist zudem auch DSGVO-konform in der Nutzung. Typisch deutsch ist das Newslettertool allerdings nur sehr begrenzt in der Free-Version, was für Anfänger womöglich etwas ungeeignet ist. Nichtsdestotrotz, CleverReach wurde gut entwickelt, was die Einbindung in WordPress auch ohne zusätzliche Plugins möglich macht.

In Deutschland gespeichert & demnach auf deutschen Servern.

Wie Du bestimmt weißt ist Deutschland ganz weit vorne was Datenschutz betrifft. Demnach ist auch CleverReach Datenschutzkonform entwickelt worden und kann bei richtiger Integration sorgenfrei verwendet werden.

Vorteile von CleverReach:

  • Bis zu 250 Abonnenten kostenlos. Mit steigender User-Zahl steigt auch das Pricing schnell an.
  • Wahlmöglichkeit zwischen monatlicher Zahlung und Prepaid. Wir empfehlen monatliche Zahlung.
  • E-Mail-Adressen bleiben in Deutschland – Pluspunkte von der Datenschutzbehörde!

Nachteile von CleverReach:

  • Listenbasiertes System
  • Fehlender bzw. kostenpflichtiger Telefon-Support. Kann in manchen Fällen echt sinnvoll sein.
  • Das Pricing kann schnell relativ teuer für Dich werden. Natürlich je nachdem was Du vorhast.

FluentCRM

FluentCRM ist ein selbstgehostetes E-Mail-Marketing-Automation-Plugin für WordPress. Verwalte Leads und Kunden, E-Mail-Kampagnen, automatisierte E-Mail-Sequenzierungen, Affiliate-Management, überwache die Benutzeraktivitäten und vieles mehr an einem Ort, ohne jemals Dein WordPress-Dashboard zu verlassen. FluentCRM ist dadurch, dass es direkt in WordPress integriert wird auch mit allen gängigen Plugins kompatibel. Noch dazu ist das Newsletter-Plugin DSGVO-konform, da es über „Deinen eigenen Server“ bzw. einen externen Mail-Host und SMTP-Anbieter gehostet wird. Wichtig: Jetzt musst Du Dich um die Sicherheit der Datenspeicherung und Datenverwendung kümmern.

Hohe und schnelle Zustellbarkeit der Mails

Eine hohe und schnelle Zustellbarkeit von versendeten E-Mails ist bei selbstgehosteten Plugins nicht immer selbstverständlich. Bei FluentCRM hingegen läuft alles wie geschmiert, sodass Du Dir kein Kopfzerbrechen bereiten muss ob Deine Mails in den nächsten Stunden ankommen oder nicht. Mails kommen in der Regel in nahezu Echtzeit an und auch problematische E-Mail-Dienste wie web.de und gmx stellen keine Hürden dar.

Vorteile:

  • Das Newsletter-Plugin wird lokal gehostet, was bedeutet, dass Du keinen Ärger mit der DSGVO haben solltest.
  • Eine sehr schnelle und hohe Zustellbarkeit von Mails!
  • Die Benutzeroberfläche ist selbst für Anfänger leicht zu bedienen und zu durchschauen. Absoluter Pluspunkt unsererseits.

Nachteile:

  • Preislich könnten kleinere Blogger und Kleinstunternehmen eventuell etwas abgeschreckt werden, für eine steigende Abonnenten-Anzahl wie beispielsweise ab 1.000 Kontakten lohnt es sich aber sehr wohl. FluentCRM kostet 107€ pro Jahr für eine unbegrenzte Anzahl an Kontakten.
  • Mit steigender Kontakt-Anzahl benötigst Du einen leistungsstarken Server bzw. einen externen SMTP-Anbieter.

MailPoet

Früher war MailPoet als Plugin für WordPress weniger zu empfehlen, da seine Zustellrate mager ausgesehen hat und ein SMTP-Server von Drittanbietern notwendig war. Heute ist das nicht mehr der Fall, denn das Plugin wurde geupdated und dadurch sicherer und benutzerfreundlicher gemacht. Das konnte die Zustellrate auf 98,5% erhöhen, was der Norm entspricht.

Kundendaten werden bei Dir gespeichert.

Ähnlich zu Mailster (siehe unten) speichert auf MailPoet Deine Kundendaten direkt auf Deinem Server bzw. auf einen externen von Dir verwalteten E-Mail-Host. Das heißt somit, dass auch MailPoet DSGVO-konform arbeitet und nicht sensible Daten an Übersee-Anbieter verschickt. Heißt aber nicht, dass Du mit den Daten machen kannst was Du willst – es gilt weiterhin ein sorgfältiger Umgang.

Vorteile von MailPoet:

  • Mit seiner kostenlosen Version ist MailPoet ideal für Anfänger mit bis zu 1.000 Kontakten. Außerdem kannst Du diesen 1.000 Kontakten auch so viele Mail zukommen lassen wie Du willst.
  • Die E-Mail Templates sind vielseitig und für den Anfang ausreichend – über 50 Stück.
  • Mittlerweile gut mit WordPress und Woocommerce kompatibel – gehört auch zur Woocommerce Familie.
  • Premium-Tarife gibt es bereits schon ab 13€ im Monat.

Nachteile von MailPoet:

  • MailPoet ist auf English, was für einige da draußen vielleicht nicht ideal ist. Auch den Support gibt es nur in English.
  • Analytics sind in der Lite-Version leider nur sehr begrenzt möglich. Du kannst ohne Premim beispielsweise nicht nachverfolgen wie oft Deine Mails geöffnet oder welche Links innerhalb Deiner Mails wie oft angeklickt wurden.

Amazon SES

Amazon SES (Simple Email Service) ist laut einem deutschem Datenschutzbeauftragten okay und wurde sogar bei einer Prüfung nicht beanstandet. Wir selbst haben keine Erfahrung damit, wollten es aber zur Vollständigkeitshalber genannt haben.

Vorteile von Amazon SES:

  • Hohe Zustellbarkeit und sämtliche E-Mail-Trackingdetails direkt auf einem Blick.
  • Vor allem für Fortgeschrittene sehr interessant, da die Anwendungsmöglichekiten dieses Tools deutlich über die klassischen Features von Newsletter-Plugins hinausgehen.

Nachteile von Amazon SES:

  • DSGVO-okay. Das bedeutet aber nicht, dass keine Vorsicht geboten ist. Es handelt sich um ein Amazon Produkt, das bedeutet, dass AWS verwendet wird. Wir empfehlen Dir Dich vor einer Integration nochmals näher direkt auf der Seite zu informieren.

Mailerlite

Mailerlite ist eine sehr gute Ausgangsbasis für Kleinunternehmen und Blogger, die einfach mal mit Newslettern und kleinen Automations starten möchten. Das Tool gibt es sowohl kostenlos als auch in einer kostenpflichtigen Version. In der kostenlosen Version kannst Du allerdings die meisten gängigen Automatisierungen und klassische Newsletter-Versendungen umsetzen. Du kannst zudem auch A/B-Tests durchführen und darauf basierend Entscheidungen treffen. Vor allem für kleine E-Book Businesses und einfache Sales-Funnels ist dieses Newsletter-Tool sehr hilfreich.

DSGVO-konform?

Das Unternehmen Mailerlite wirbt zwar damit DSGVO-konform zu sein, nutzen allerdings AWS, was die Daten keineswegs auf dem eigenen Server speichert..auch hier sind wir uns unsicher und raten um genauere Prüfung.

Vorteile von Mailerlite:

  • Mailerlite ist ideal für Anfänger, Kleinunternehmen und Blogger, da in der kostenlosen Version die meisten notwendigen Features integriert sind und bis zu 1.000 Kontakten keine Kosten anfallen.
  • Das Dashboard bzw. die Benutzeroberfläche ist leicht zu bedienen und stellt selbst für Laien keine Herausforderung dar.
  • Der Support ist ausgesprochen gut und das Tracking der gängigen Kennzahlen wie Openrate und Klickrate lässt sich gut ablesen.

Nachteile von Mailerlite:

  • Zwar wird mit DSGVO-Konformität geworben, so ganz vertrauen können wir Mailerlite allerdings noch nicht.
  • Wer ein umfassendes CRM-System ähnlich zu ActiveCampaign oder HubSpot haben möchte, stößt bei Mailerlite an seine Grenzen.

Mailster

Unter Profis wird Mailster auch als die MailChimp-Alternative bezeichnet. Das hat unter anderem den Grund, dass Mailster im Gegensatz zu MailChimp DSGVO-konform ist. Zudem ist Mailster auch um einiges günstiger als MailChimp , CleverReach und Sendinblue. Mailster ist leicht mit WordPress koppelbar, was auch die Erstellung von Kampagnen und Automations einfachre denn je für Dich macht. Mit über 400 E-Mail-Vorlagen stellt Mailster zudem auch reichlich Abwechslung für die Versendung Deiner E-Mail-Kampagnen bereit.

DSGVO ganz Groß geschrieben.

Anders als MailChimp bleiben die Daten deiner Kunden ganz den geltenden Datenschutzregeln bei Dir. Was heißt das fragst Du Dich? Nun, Mailster versendet E-Mail Kampagnen direkt aus Deinem WordPress heraus und demnach über Deinem eigenen Server. Wenn der Provider keine Steine in den Weg legt, reicht das für Verteiler von mehreren 1.000 Empfängern locker aus.

Vorteile von Mailster:

  • Easy kompatibel mit WordPress. Außerdem ist lässt sich Mailster kinderleicht in Woocommerce, MemberPress und Ähnlichem integrieren.
  • Günstiger“ als MailChimp und Co. Du zahlst keine monatlichen Gebühren wie bei anderen Providern, sondern nur eine einmalige Flat-fee.
  • Egal wie viele Kontakte, egal wie viele Listen und egal wie viele Anmeldeformulare – Du hast keine preisliche Begrenzung.
  • DSGVO-konform, da die Kontakte nicht bei Übersee-Drittanbietern gespeichert werden, sondern lokal auf Deinem Server.

Nachteile von Mailster:

  • Die E-Mail-Versendung dauert in der Regel etwas länger als bei der Konkurrenz, da die Versendung schlussendlich von Deinem Server abhängt. Wenn Du aber die paar Minuten warten kannst, sollte Mailster kein Problem für Dich werden.
  • Zwar kannst Du so viele Kontakte haben wie Du willst, bei +30.000 Kontakten wird Deine Serverleistung allerdings nicht mehr wirklich mithalten können. Hier empfiehlt es sich auf einen externen Versanddienstleister umzusteigen.

Sendinblue

Sendinblue ist bereits seit über 10 Jahren am Markt. Gegründet in Frankreich, hat das Unternehmen auch weiterhin seinen Sitz dort. 2019 übernahm Sendinblue den deutschen Newsletter-Provider Newsletter2Go. Da das Unternehmen seinen Firmensitz in Frankereich hat stellt es für viele Betreiber eine DSGVO-konforme Alternative dar. Neben E-Mail-Kampagnen ist Sendinblue zudem auch in der Lage SMS-Kampagnen zu verschicken. Bekannt ist Sendinblue dadurch geworden, dass es ein umfangreiches Paket in der kostenfreien Version bereitstellt (bis zu 300 E-Mails). Auch bei Upgrades kostet Mailing mit Sendinblue nicht viel. Wenn Du bis zu 10.000 E-Mails pro Monat versendest zahlst Du nur 19€ – ziemlich fair nicht? Zahlt sich jedenfalls aus, wenn Du Rabattaktionen und dergleichen preisgeben möchtest.

Vorteile von Sendinblue:

  • Stichwort „E-Mail-Automations“: Mit Sendinblue stehen Dir nicht nur die klassischen Geburtstags-E-Mail-Automations zur Verfügung, sondern eine Vielzahl mehr.
  • Du kannst so viele Kontakte haben wie Du willst. Das Pricing ist nicht von den Kontakten abhängig, sondern von den versendeten Mails.
  • SMS-Kampagnen: Nicht jedes Newslettertool bietet Dir die Möglichkeit SMS an deine Kunden zu schicken. Zwar kostet eine SMS 8 Cent, die Versendung wird sich jedoch auszahlen.

Nachteile von Sendinblue:

  • Wenn man Segmente erstellst und zwischen Erstellung und Versand neue Adressen hinzu kommen, werden die Segmente nicht aktualisiert.
  • Zwar zahlst Du nicht pro Kontakt, versendest Du allerdings mehrfach pro Monat Newsletter, können auch bei geringer Anzahl an Kontakten die Kosten deutlich in die Höhe schießen.

Newsletter Anbieter und Plugins mit DSGVO Bedenken

Mailchimp

Mailchimp sitzt in der US, siehe gekipptes Privacy Shield Abkommen. Der Datentransfer erfolgt in die USA / Übersee, Beneficial Owner usw. sind da ebenso relevant. Der Preis von MailChimp, die einfache Benutzeroberfläche, die Listen und LandingPages sind super, aber das Nicht-Einhalten von DSGVO ist für uns ein KO-Kriterium.

Vorteile von MailChimp:

  • Preislich vor allem wenn Du Anfänger bist sicherlich von Vorteil, außerdem ist beispielsweise YouTube voll von Erklärvideos für den richtigen MailChimp Umgang.

Nachteile von MailChimp:

  • Nicht DSGVO-konform
  • Als komplexeres CRM weniger interessant. Für klassische Newsletter-Versendungen und Automations jedoch sehr angenehm und zielführend.
Erfahrung eines Nutzers

„Allerdings musst Du mit MailChimp aufpassen. Der Support hat mich hängen gelassen. Ich komme z.B. nicht mehr in meinen Account und MailChimp ist nicht bereit mein Account zu schließen noch zurücksetzen. Ich kann die kostenlose Version daher nicht empfehlen.“

Constant Contact

Constant Contact ist ein Dienst, mit dem Du eine E-Mail-Liste erstellen und E-Mails versenden kannst.

Aufgrund der Popularität von Constant Contact bieten führende WordPress-Formular-Plugins wie WPForms eine integrierte Integration für Constant Contact, sodass Du schnell Newsletter-Abonnentenformulare erstellen kannst.

Auf diese Weise kannst Du ganz einfach Deine E-Mail-Liste von Deiner WordPress-Site aus erstellen, während Du Dich beim Senden von E-Mails auf eine leistungsstarke E-Mail-Zustellplattform von Constant Contact verlassen kannst.

Vorteile von Constant Contact:

  • Constant Contact selbst ist ein voll ausgestatteter E-Mail-Marketing-Service. Damit kannst Du ganz einfach E-Mails mit Vorlagen erstellen. Du kannst Deine Liste segmentieren, automatisierte E-Mails einrichten und vieles mehr.
  • Wenn Du noch kein Constant Contact-Konto hast, bietet der E-Mail-Marketing-Service eine großzügige kostenlose Testversion für den Einstieg an.
  • Du kannst Constant Contact auch in WooCommerce und andere E-Commerce-Plattformen integrieren.

Nachteile von Constant Contact:

  • Das Design der E-Mail Vorlagen ist etwas mager. Es gibt zwar viele Vorlagen, die Designmöglichkeiten sind allerdings beschränkt.
  • Die Automatisierungsmöglichkeiten sind ebenfalls begrenzt. Klar, Sachen wie Geburtstags-Automations und Feiertagsspecials können erstellt werden. Ein ausgiebiges CRM stellt Constant Contact allerdings nicht dar.
Was unternimmt Constant Contact, um mit der DSGVO konform zu sein?

Das Unternehmen hat seinen Sitz in den USA und ist aus unserer Sicht nicht DSGVO-Konform.

OptinMonster

OptinMonster ist ein beliebtes Marketing- und Popup-Plugin für WordPress. Damit kannst Du personalisierte Newsletter-Anmeldeformulare erstellen, sodass Du Deine E-Mail-Liste erweitern und mehr abbrechende Besucher in Abonnenten umwandeln kannst. OptinMonster funktioniert mit allen wichtigen E-Mail-Marketing-Diensten und beliebten WordPress-Newsletter-Plugins.

Vorteile von OptinMonster:

  • OptinMonster lässt sich in viele verschiedene E-Mail-Marketing-Dienste integrieren, einschließlich beliebter wie Constant Contact. Es lässt sich auch in Plugins wie Sendinblue und MailPoet integrieren.
  • Du kannst Deine Anmeldeformulare ganz einfach A/B-Tests durchführen, um zu sehen, welche Schlagzeilen, Angebote und Layouts zur besten Conversion-Rate führen.
  • Du kannst Segmentierungsregeln erstellen, um auf bestimmte Seiten Deiner Website abzuzielen. Mit OptinMonster kannst Du auch Deine Newsletter-Formulare basierend auf der Geolokalisierung des Benutzers, dem früheren Verhalten auf der Website usw. personalisieren.

Nachteile von OptinMonster:

  • OptinMonster ist der in Europa geltenden DSGVO ein Dorn im Auge, somit ist Vorsicht geboten.
Preisgestaltung

Das OptinMonster- Premium-Plugin kostet 7 EURO/Monat (jährliche Abrechnung). Du kannst ein Upgrade durchführen, um leistungsstarke Funktionen wie Geolokalisierung, gamifizierte Anmeldeformulare und mehr freizuschalten.

HubSpot

HubSpot ist eine komplette All-in-One-Marketingplattform, mit der Du E-Mail-Newsletter auf bzw. über Deine WordPress-Website einrichten kannst.

Mit HubSpot erhältst Du viele erweiterte Funktionen, darunter E-Mail-Marketing, CRM , Vertriebstools, automatisierte Workflows , Website-Builder und vieles mehr.

Mit der E-Mail-Marketing-Funktion von HubSpot kannst Du ganz einfach professionell aussehende Newsletter erstellen. Es bietet einen Drag-and-Drop-Editor sowie verschiedene Vorlagen und Anpassungsoptionen.

Vorteile von HubSpot:

  • Mit HubSpot CRM kannst Du für jeden Benutzer ein personalisiertes Erlebnis erstellen. Du kannst sehen, wo sich die E-Mail-Abonnenten in der Kaufphase befinden und automatisch die neueste E-Mail-Betreffzeile, den Link, den CTA und mehr anzeigen lassen.
  • HubSpot bietet einen benutzerfreundlichen Drag-and-Drop-E-Mail-Editor zum Erstellen von E-Mail-Newslettern im Handumdrehen.
  • Mit HubSpot kannst Du E-Mails im Voraus planen. Das E-Mail-Marketing-Tool sorgt zudem für eine hohe E-Mail-Zustellbarkeit, damit Deine Newsletter nicht im Spam-Ordner landen.

Nachteile von HubSpot:

  • Zwar kannst du mit HubSpot kostenlos loslegen, bei zunehmender Größe erhöht sich jedoch auch das Pricing überproportional gegenüber Alternativen.
  • Ein Mal HubSpot, immer HubSpot. Das Ziel der Entwickler von HubSpot ist es Dich zu binden. Umstiege auf andere Anbieter sind leider nur sehr schwer bzw. kompliziert möglich.
Preisgestaltung

HubSpot E-Mail-Marketing ist kostenlos verfügbar und Du kannst 2.000 E-Mails pro Monat senden. Für erweiterte Funktionen kannst Du auf ihren Premium-Plan upgraden, der bei 35 EURO pro Monat beginnt.

FAQ

Kann man einen Newsletter aufsetzen, der automatisiert neue Blogartikel an Deine Subscriber versendet?

Ja, diese Funktion nennt sich RSS Kampagne und können die großen Anbieter alle (Mailchimp, Mailerlite, Newsletterplugin, FluentCRM, Mailpoet).
Wenn Du nicht über 1000 Abonnenten bespielen willst, kannst Du den Newsletter auch selbst verschicken und brauchst keinen externen Dienstleister. Diese Plugins können z.B. automatisch eine wöchentliche Übersicht Deiner neuen Beiträge als Newsletter verschicken. Wichtig ist, dass Du für den Versand einer existierenden Mailadresse Deiner Domain ein SMTP-Plugin nutzt, sonst landet der Newsletter meist im Spam.

Welche Newsletter Plugins sind DSGVO-konform?

Cleverreach und SendInBlue sind gute Lösungen. Wir nutzen Matomo mit Sendinblue zum Tracken der Newsletter und sind überaus zufrieden.

Sollte man Newsletter-Daten bereinigen?

Solange die Zielgruppe passt, solltest Du lediglich regelmäßig mit beispielsweise einem Validierungsservice sicherstellen, dass die E-Mail-Adressen deiner Abonnenten auch wirklich aktuell sind.

Welche selbstgehosteten Newsletter-Systeme (=Daten der Abonnenten etc. werden in der eigenen Datenbank gespeichert) sind zu empfehlen?

FluentCRM, The Newsletter Plugin, Mailster, Mautic, Sendgrid, Sendy

Fazit

Wenn es um WordPress-Newsletter-Plugins geht, solltest Du fast immer eine richtige E-Mail-Marketing-Plattform verwenden, die vollständige E-Mail-Zustellungsdienste bieten. Die Herausforderung besteht darin, dass den meisten dieser Plattformen leistungsstarke Anmeldeformularfunktionen fehlen und hier können WordPress-Newsletter-Plugins und in gewissem Umfang Formularerstellungs-Plugins wie WPForms helfen. Mit diesen Plugins kannst Du Deine WordPress-Site mit leistungsstarken E-Mail-Marketingdiensten verbinden, sodass Du das Beste aus beiden Welten erhältst. Du solltest in Deutschland auf die DSGVO Wert legen.

1 Kommentar

  1. Simone 12. Oktober 2022 at 23:30 Antworten

    Hallo Lightweb Media,

    ein wirklich klasse Artikel, der auch das Thema Datenschutz sehr gut darstellt. Wer zum Thema E-Mail-Marketing und DSGVO weiterlesen möchte sollte sich passend dazu diesen Artikel durchlesen: https://rocketlegal.de/dsgvoemailmarketing/

    Die deutschen/europäischen Lösungen sind beim Datenschutz klar im Vorteil.

    Viele Grüße
    Simone

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