Digital Branding – Basics, Strategien und Ziele

Die Digitalisierung in unserer Welt ist nicht aufzuhalten. Daher ist es auch für Selbstständige, Unternehmer und Konzerne immer wichtiger, sich mit der eigenen Marke in der digitalen Welt richtig zu positionieren.

In diesem Artikel erfährst Du,

  1. auf welche Aspekte es beim Digital Branding ankommt,
  2. welche Ziele und Strategien Du dabei verfolgen solltest und
  3. wie Du es schaffen kannst, Deine digitale Marke optimal zu positionieren, um potenzielle Kunden zu erreichen.

Was versteht man unter Digital Branding?

business brand
Markenaufbau ist in der digitalen Welt heutzutage nicht mehr wegzudenken.

Ins Deutsche übersetzt bedeutet das Wort „Brand“ schlichtweg „Marke“. Das Branding ist also der Prozess des Markenaufbaus. Demnach ist das Digital Branding der Aufbau einer Marke im digitalen Umfeld. Zum Markenaufbau gehört im Grunde alles, was Du Deinen potenziellen Kunden im Zusammenhang mit Deiner Marke mitteilen möchtest.

Beispielsweise:

  • Wer ist Dein Unternehmen?
  • Was ist Deinem Unternehmen wichtig?
  • Wofür steht Dein Unternehmen?
  • Was können potenzielle Kunden von Deinem Unternehmen erwarten?
  • Welchen Vorteil haben Deine potenziellen Kunden, wenn sie sich für Deine Marke entscheiden?

Das Digital Branding umfasst also die Begründung der Markenidentität Deines Unternehmens. Oftmals dienen hierfür auch einprägsame und unverwechselbare Logos, die durch Anschauen beim Betrachter entsprechende Assoziationen auslösen. Gute Beispiele dafür sind:

  • Die fünf bunten olympischen Ringe
  • Das gelbgoldene M von McDonald´s
  • Der angebissene Apfel von Apple
  • uvm.

Allein anhand dieser Logos werden Menschen auf der ganzen Welt ganz bestimmte Assoziationen zu den dahinterstehenden Marken bzw. Organisationen entwickeln. Um Deine Marke aufzubauen und Dein Branding gegenüber Kunden umzusetzen, solltest Du Dir zuallererst folgende Fragen selbst beantworten:

  • Wie definierst Du Dein Unternehmen / Deine Marke?
  • Was unterscheidet Deine Marke von anderen?
  • Was ist die Mission Deiner Marke / Welchen Zweck verfolgst Du?
  • Welche Werte vertritt Deine Marke?
  • Wie sieht Deine ideale Zielgruppe aus?

Nur wer für sich selbst genau festlegt, wer man ist und wofür man steht, kann dieses auch glaubwürdig nach außen transportieren. Und Glaubwürdigkeit ist einer der entscheidenden Bausteine für die Entwicklung einer Markenidentität. Um sich diesen Themen klar zu werden, kann eine Markenpositionierung helfen.

Markenmanagement / Branding – Image, Strategien, Positionierung, Botschaft, Wert einfach erklärt

Was ist das Besondere am Digital Branding?

Beim Digital Branding kommt es vor allem auf die Entwicklung einer Marke im Online-Bereich an. Dazu dienen vor allem:

  • Webseiten
  • Social Media
  • Apps
  • Video-Plattformen.

Die Wichtigkeit des Digital Brandings sollte in der heutigen Zeit jedem Unternehmer klar sein. Durch die Möglichkeit der potenziellen Kunden mithilfe des Smartphones und anderer Endgeräte jederzeit online zu sein, solltest auch Du als Unternehmer mit Deiner Marke stets dort präsent sein, wo sich Deine Zielgruppe aufhält.

Der Unterschied zwischen Digital Branding und Digital Marketing

Sicherlich hast Du auch schon einmal von digitalem Marketing gehört. Zumindest begegnet es uns nahezu täglich. Bei fast jedem Besuch im Internet werden wir mit direkter oder indirekter Werbung konfrontiert. Sei es in Form von Banner-Anzeigen, Influencer-Stories auf Instagram oder als Pop-Up-Werbung beim Besuch einer Webseite.

Diese Reinform des digitalen Marketings hat das Ziel, die potenziellen Kunden direkt zum Kauf anzuregen und damit die Umsätze der Unternehmen zu steigern. Dahingegen verfolgt das Digital Branding ein ganz anderes Ziel.

Beim Digital Branding geht es weniger darum, den direkten Kaufanreiz beim Kunden zu setzen. Vielmehr ist es das Ziel, durch gezielte Branding-Maßnahmen, ein positives Gefühl bei den potenziellen Kunden zu erzeugen. Dadurch werden bei der Zielgruppe unterbewusst positive Assoziationen in Verbindung mit der Marke aufgebaut.

So bleibt die Marke bei dem potenziellen Kunden länger im Gedächtnis und die Chance auf eine langfristige Geschäftsbeziehung mit wiederkehrenden Käufen und der Entwicklung von Stammkunden wird maßgeblich gesteigert.

Was bringt Dir Digital Branding?

Wie bereits beschrieben, ist das Ziel des Digital Branding nicht einen sofortigen Kaufanreiz beim Kunden auszulösen. Beim Digital Branding geht es eher darum, eine persönliche Verbindung mit potenziellen Kunden aufzubauen. So wird ein persönlicher und positiver Bezug zu Deinem Unternehmen oder Deiner Marke geschaffen.

Durch ein gut aufgebautes Digital Branding wird der Kontakt mit den Nutzern und damit den potenziellen Kunden regelmäßig gepflegt. Gleichzeitig ist Deine Marke genau dort präsent, wo sich die potenziellen Kunden sowieso aufhalten, beispielsweise auf Social-Media-Plattformen.

Du kannst somit direkt mit Deiner Zielgruppe in Kontakt treten, ohne bei diesen sofort das Gefühl auszulösen, etwas kaufen zu „müssen“. Durch die damit deutlich persönlichere Ansprache im Vergleich zu digitalem Marketing kannst Du gleichzeitig auch Deine Zielgruppe besser abgrenzen.

Dank der geförderten direkten Kommunikation zwischen der Zielgruppe und Deiner Marke kannst Du es mit gut gemachtem Digital Branding schaffen, dass Du nicht nur einmalige Käufer Deiner Produkte generierst, sondern im Bestfall begeisterte Markenanhänger gewinnst, die lebenslang Deine Produkte in Anspruch nehmen wollen.

zielsicherer brandaufbau

Wie Dir erfolgreiches Digital Branding gelingt

Eine erfolgreiche Online-Marke nachhaltig aufzubauen funktioniert in den allermeisten Fällen nicht von heut auf morgen. Im Idealfall ist Deine Message natürlich so gut, dass diese direkt viral geht. Das schaffen allerdings nur die wenigsten Unternehmen.

Daher ist es besonders wichtig, dass Du zum einen etwas Zeit und Geduld mitbringst und zum anderen das Handwerkszeug zum digitalen Markenaufbau beherrschst. Dazu gehören vor allem folgende Elemente:

1. Baustein: ein einprägsames Logo

Ein Logo als sofortiges und einzigartiges Erkennungszeichen Deiner Marke ist unerlässlich. Die oben genannten Beispiele zeigen, was allein mit einem solchen unverwechselbaren Logo erreicht werden kann.

Bei der Erstellung eines Logos für Deine Marke ist es wichtig, dass es in erster Linie zu Deiner Marke, Deinem Unternehmen und auch Deiner Zielgruppe passt. Um ein passendes Logo zu entwickeln, solltest Du zuerst Deine Marke selbst definieren.

Ist Dein Unternehmen eher modern und minimalistisch ausgerichtet oder ein lustiger, bunter und verrückter Haufen? Die gleiche Definition gilt natürlich auch für Deine Zielgruppe, die Du mit dem Logo ansprechen willst. Im Idealfall wählst Du ein Logo, welches sich von der Masse an Bildern im Netz abhebt und somit im Gedächtnis des Betrachters hängen bleibt.

2. Baustein: Deine Online-Präsenz

Eine eigene Webseite ist für moderne Unternehmen unerlässlich. Was früher die Schaufenster der Läden in den Einkaufsstraßen waren, ist im heutigen digitalen Zeitalter die Webseite eines Unternehmens.

Potenzielle Kunden möchten auf einer Webseite möglichst schnell und einfach alle notwendigen Informationen finden. Daher gilt es, diese entsprechend angenehm und leicht verständlich aufzubauen.

Natürlich musst Du hierbei auch auf den Wiedererkennungswert Deiner Marke achten. Dazu gehören das erstellte Logo Deiner Marke sowie das dazu passende Farbschema, welches sich durch die gesamte Internet-Präsenz zieht.

Hast Du Interesse an einer guten Online-Präsenz?

3. Baustein: Suchmaschinenoptimierung

Damit Du Deine Zielgruppe erreichen kannst, muss diese Dich und Deine Marke natürlich finden können. Knapp die Hälfte aller Deutschen nutzt einer aktuellen Umfrage zufolge mindestens einmal pro Woche das Internet zur Beschaffung von Informationen.

Am häufigsten werden dabei Suchmaschinen, wie beispielsweise Google, genutzt. Damit potenzielle Kunden Deine Webseite auch finden können, solltest Du dafür sorgen, dass sie entsprechend gut für Suchmaschinen optimiert ist. Nur so wirst Du User auf Deine Webseite lotsen können, die dann im Verlauf auch zu zahlenden Kunden werden können.

4. Baustein: Dein Markenauftritt in Social Media

social media
Social Media Marketing

Ganz gleich, ob Facebook, Instagram, Twitter oder TikTok – ein Großteil Deiner Zielgruppe ist in sozialen Netzwerken aktiv. Um von diesen wahrgenommen zu werden, ist also auch die Präsenz Deiner Marke auf diesen Plattformen und ein gutes Social-Media-Branding von enormer Bedeutung.

Um Deine Marke auf den einzelnen Plattformen optimal zu positionieren, solltest Du den Content und die Posts jeweils entsprechend anpassen. Während auf Instagram vor allem eindrucksvolle Bilder für Likes sorgen, sind auf Snapchat eher lustige Inhalte förderlich. Auf Facebook darf es dagegen ruhig etwas mehr Information sein.

Wie der Name es bereits sagt, steht bei all diesen Plattformen vor allem der „soziale“ Aspekt im Vordergrund. Das bedeutet ein direkter Kontakt mit Deiner Zielgruppe, beispielsweise über Kommentare oder Direktnachrichten.

Fazit zum Digital Branding

Das Digital Branding ist weit mehr als nur eine verkaufsfördernde Maßnahme. Das Hauptaugenmerk liegt hier vielmehr im Aufbau einer loyalen Fangemeinde für Deine Marke, die sich langfristig und nachhaltig zu einem treuen Kundenstamm entwickelt.

Eine gut aufgebaute Marke sorgt für immer wiederkehrende und treue Kunden, was den langfristigen und nachhaltigen Erfolg Deines Unternehmens sichert.

Brand Building: So baust Du nachhaltig und erfolgreich eine Marke auf

Hinterlasse eine Anmerkung

Datenschutz
Lightweb-media Burghardt, Besitzer: Joel Burghardt (Firmensitz: Deutschland), verarbeitet zum Betrieb dieser Website personenbezogene Daten nur im technisch unbedingt notwendigen Umfang. Alle Details dazu in der Datenschutzerklärung.
Datenschutz
Lightweb-media Burghardt, Besitzer: Joel Burghardt (Firmensitz: Deutschland), verarbeitet zum Betrieb dieser Website personenbezogene Daten nur im technisch unbedingt notwendigen Umfang. Alle Details dazu in der Datenschutzerklärung.