Joel Burghardt 30. März 2022 4 Minuten Lesezeit

Wenn Du eine professionelle Website für Dein Unternehmen einrichten möchtest, taucht schnell die Frage nach einem geeigneten CMS auf.

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Content-Management-Systeme (CMS) vereinfachen das Erstellen und die Wartung von Webseiten und kommen immer häufiger zum Einsatz.

Als WordPress-Agentur werden wir oft gefragt, welches der beiden CM-Systeme besser ist.

Die Frage lässt sich nicht pauschal beantworten, da sie beide ihre Stärken und Schwächen haben und für unterschiedliche Anwendungsgebiete geeignet sind. Sehen wir uns an, wann welches CMS für Dich die bessere Wahl ist.

TYPO3 vs WordPress – Wann kommt welches CMS zum Einsatz? Content Management System Typo3 vs WordPress
CONTENT MANAGEMENT SYSTEM

TYPO3 vs. WordPress – ein kurzer Überblick

Obwohl WordPress anfangs nur für Blogs vorgesehen war, wurde es nach und nach um viele Funktionen erweitert und gilt heute als vollwertiges Content-Management-System. Es ist extrem erfolgreich und betreibt mit einem Marktanteil von circa 60 % unter den Content-Management-Systemen ein Drittel aller Websites im globalen Internet.

Benutzerfreundlichkeit

Seine großen Vorteile liegen in der Benutzerfreundlichkeit und den zahllosen Erweiterungen und Themes.

TYPO3 liegt mit weltweit mehreren Hunderttausend Installationen zwar weit hinter WordPress zurück, jedoch gilt es nach wie vor als eines der besten CM-Systeme für den Enterprise-Sektor. Vor allem in Deutschland ist es bei großen Unternehmen und Organisationen beliebt.

Flexibilität, Stabilität, Sicherheit und Mehrsprachigkeit sowie die fortgeschrittene Benutzer- und Rechteverwaltung

Besonders hervorzuheben sind seine hohe Flexibilität, Stabilität, Sicherheit und Mehrsprachigkeit sowie die fortgeschrittene Benutzer- und Rechteverwaltung.

Während selbst Einsteiger mit WordPress schnell und einfach eine eigene Website einrichten können, erfordert die Arbeit mit TYPO3 mehr Fachkompetenz seitens der Entwickler. Mit entsprechendem Aufwand lassen sich beide Systeme für fast alle Projekte nutzen, doch es gibt typische Einsatzbereiche.

Generell gilt:

WordPress für kleine bis mittelgroße Websites und TYPO3 für mittlere bis große Projekte.

Vor- und Nachteile im Vergleich

Beide Content-Management-Systeme punkten in verschiedenen Aspekten. Um zu entscheiden, welches CMS für Deinen Einsatzbereich besser geeignet ist, solltest Du verstehen, wo ihre jeweiligen Stärken und Schwächen liegen.

Die Vorteile von WordPress:

Die Vorteile von TYPO3:

Vergleich der typischen Einsatzbereiche

Durch seine Einfachheit und Benutzerfreundlichkeit sowie die zahlreichen Erweiterungen und Themes, ist WordPress sowohl für Einsteiger als auch für Profis geeignet. Die vergleichsweise einfache Struktur dieses CM-Systems ermöglicht eine schnelle und günstige Anpassung an die häufigsten Einsatzbereiche.

Dank seiner Fähigkeit zur Mehrsprachigkeit ist TYPO3 die bessere Wahl für internationale Webauftritte. Es ist hochgradig flexibel, erfordert aber fast immer die Entwicklung durch eine professionelle TYPO3-Internet-Agentur. Die dadurch entstehenden Kosten rentieren sich zumeist erst bei Webprojekten ab mittlerer Größe.

WordPress ist die bessere Wahl für:

TYPO3 lohnt sich vor allem bei:

Fazit

Beide Content-Management-Systeme lassen sich flexibel anpassen und für viele verschiedene Zwecke einsetzen. Für die meisten Webprojekte reicht WordPress völlig aus. Erst wenn die Anforderungen steigen und komplexe Websites mit vielen Redakteuren, ungewöhnlichen Seitenstrukturen, internationalem Publikum oder hoher Sicherheit und Stabilität entstehen sollen, spielt TYPO3 seine Stärken aus.

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