Joel Burghardt 30. April 2022 8 Minuten Lesezeit

Linkaufbau ist eine Technik um qualifizierte Verweise auf Deine Website zu bekommen und dadurch Deine Google Position potenziell zu verbessern. Das bedeutet mehr SEO Besucher & Umsätze für Deine Affiliate-Seite oder Onlineshop. Perfekt geeignet um Dein Projekt unkompliziert und schnell nach vorne zu bringen.

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Wie funktioniert Linkbuilding?

Auf welcher Position Du Dich mit Deiner Seite bei Google befindest wird vom sogenannten Google Algorithmus berechnet. Hierbei spielen unzählige Faktoren eine Rolle. Um den Google Algorithmus „verstehen“ zu können, muss man erstmal zwischen „Onpage“ und „Offpage“ unterscheiden können.

Was ist OnPage SEO?

OnPage SEO ist vereinfacht all das was sich auf Deiner Website befindet (Texte, Grafiken, Videos usw.) hier achtet der Google Algorithmus auf Dinge wie z. B. die Keyworddichte, doppelter Content, Länge des Contents u. v. m. Unterschätze die Onpage

Was ist OffPage SEO?

OffPage SEO ist all das was extern Irgendetwas mit Deiner Seite zu tun hat. Ein großer Punkt ist die Präsenz auf anderen Webseiten. Diese wird nämlich von Google analysiert und bewertet. Und das ist der Punkt wo wir ins Spiel kommen. Wir von Web-Erfolg.online kümmern uns darum, dass Deine Seite auf hochwertigen Webseiten verlinkt wird & dadurch im Google Ranking steigt.

Wie erkenne ich einen guten Link?

Ein guter Link kann anhand der folgenden Elemente identifiziert werden:

Themenrelevanz: Der Google Algorithmus erkennt wie hoch der thematische Bezug von Deiner und der verlinkenden Website ist. Hier gilt „umso höher desto besser“.

Ankertext: Ist grob gesagt der zu verlinkende Text in einem Backlink. Wenn Du also speziell unter dem Suchbegriff „Arztpraxis München“ ranken möchtest, solltest Du auch dementsprechende Backlinks mit den richtigen Anchor setzen. Beachte jedoch das zu oft der gleiche Ankertag vom Algorithmus als unnatürlich eingestuft werden und somit dem Ranking schaden kann.

Möglichkeiten des Linkaufbaus

Jetzt wollen wir uns aber nicht mehr mit trockener Theorie aufhalten. Im Folgenden listen wir alle gängigen Methoden des Linkaufbaus mit einer kurzen Beschreibung auf.

Die unterschiedlichen Möglichkeiten des Linkaufbaus

Linktausch

Der Linktausch ist eine der ältesten Methoden, um Links zu generieren. Er kann auch heute noch gut funktionieren, allerdings nur dann, wenn die Seiten nicht direkt gegeneinander verlinkt werden. Es sollte also immer ein Linktausch über mehrere Stationen oder zumindest im Dreieck angelegt werden, so dass keine Seite direkt auf ihre Partnerseite verlinkt.

Linkkauf

In der Vergangenheit war der Linkkauf ein probates Mittel, innerhalb kürzester Zeit wertvolle Backlinks zu generieren – das notwendige Kapital vorausgesetzt. Google erkannte diese Praktik allerdings recht schnell und machte vor allem den professionellen Linkkaufportalen im Netz den Garaus.

Trotzdem ist in Deutschland das Linkbuilding meist Pay to Play. Ganz anders als in den USA.

Daher unser Tipp

Der Kauf von Links funktioniert heute immer noch gut, er sollte allerdings so diskret wie möglich abgewickelt werden. Das bedeutet: Den Linkkauf immer nur persönlich mit dem Anbieter absprechen, niemals über öffentlich zugängliche Portale im Netz Links kaufen.

Linkmiete

Für das Mieten von Links gilt im Grunde genommen dasselbe wie beim Linkkauf. Sie unterscheidet sich nur dadurch, dass der Link nicht für einen Einmalbetrag dauerhaft gekauft, sondern zeitlich begrenzt gemietet wird, zum Beispiel gegen Zahlung einer monatlichen Gebühr. Auch in diesem Bereich haben sich zahlreiche Portale im Internet bereits vor Jahren etabliert, vor ihrer Nutzung kann mittlerweile jedoch nur gewarnt werden. Ähnlich wie gekaufte Links sind Mietlinks somit immer noch eine gute Möglichkeit, innerhalb recht kurzer Zeit das Ranking eines Webprojekts deutlich zu steigern.

Webkataloge

Webkataloge gehören seit vielen Jahren zu den einfachsten Möglichkeiten, Links für die eigene Webseite zu generieren. Das Projekt wird, versehen mit einer kurzen Beschreibung, in den Webkatalog eingetragen, wobei auch ein Link zur Seite gesetzt wird. Diese einfache Möglichkeit zur Eintragung bringt es allerdings mit sich, dass die Suchmaschinen Links aus Webkatalogen heute kaum noch als wertvoll erachten. Diese Links eignen sich somit allenfalls noch als kleine Anschubhilfe für neue Projekte in Nischenbereichen, einen darüber hinausgehenden Nutzen können sie nicht mehr erbringen.

Artikelverzeichnisse

Grundsätzlich gilt für Artikelverzeichnisse ähnliches wie bei den Webkatalogen. Der einzige Unterschied bei der Eintragung besteht hierbei darin, dass der Webmaster einen Artikel schreiben muss, der anschließend ins Verzeichnis eingestellt und von dem aus auf die Seite verlinkt wird. Viele Artikelverzeichnisse sind innerhalb der letzten Jahre von Google messbar abgestraft worden, es gibt mittlerweile nur noch wenige wirklich gute Verzeichnisse dieser Art im Internet.

Tipp

Bevor Du Deine wertvollen Artikel zum Einstellen in ein schlechtes Artikelverzeichnisse verschwendest, verwenden diese besser als Gastartikel für Weblogs. Wir teilen unsere hier veröffentlichten Artikel in Artikelverzeichnissen – aber nicht anders herum.

Presseportale

Obwohl von vielen Webmastern angezweifelt, bieten Presseportale heute eine gute Möglichkeit, an relativ hochwertige Backlinks zu kommen. Dazu müssen allerdings auch einige Qualitätskriterien erfüllt sein. Ein hochwertiges Presseportal wird sich die eingereichten Pressemeldungen sehr genau ansehen und nur solche veröffentlichen, die dem allgemeinen Standard für eine qualitative Pressemitteilung entsprechen. Im Internet findest Du diverse Listen von hochwertigen Presseportalen.

Achte darauf, wirklich gute Pressemitteilungen mit entsprechendem Mehrwert für den Leser zu verfassen. Als Belohnung dafür gibt es dann auch ggf Verlinkungen von nicht alltäglichen Pressestellen.

Blogkommentare

Blogkommentare sind eine sehr einfache Möglichkeit, Links zu generieren. Doch auch hier gilt mittlerweile: Qualität setzt sich letztendlich durch. Blogs mit minderwertigen Inhalten, die nahezu jeden Kommentar ungeprüft freischalten, sind denkbar schlechte Partner zum Generieren qualitativer Links. Suche also nach Möglichkeit ausschließlich hochwertige Blogs aus, die schon jahrelang bestehen und nur qualitativ einwandfreie Kommentare zulassen. Beziehe Dich in Deinen Kommentaren immer auf den jeweiligen Blogartikel und versuche entsprechenden Mehrwert zu bieten. Gebe keine Keywords im Namen des Kommentar-Verfassers an, denn solche Kommentare werden fast immer vom Webmaster des Blogs gelöscht. Ein hochwertiger Link erzielt seine Wirkung heute auch ohne das entsprechende Keyword im Titel. Um eine gute Mischung verschiedener Links zu erreichen, könnest Du auch einige Kommentare auf Weblogs schreiben, deren Links auf „nofollow“ gesetzt sind.

Social Bookmarks

In sogenannten Social Bookmark Verzeichnissen kannst Du Links zu Deinen Lieblings-Webseiten ablegen. Allerdings nutzen nur relativ wenige Menschen diese Dienste wirklich gemäß ihres eigentlichen Zwecks, viel häufiger werden sie von Webmastern und Seitenbetreibern genutzt, um dort Links zu den eigenen Seiten unterzubringen. Das hat zu Anfang auch ganz gut geklappt, heute allerdings zählen diese Links nicht mehr viel. Mittlerweile hat es sich jedoch als gute Strategie erwiesen, in anderen Formen gesetzte Backlinks durch Links aus Social Bookmark Verzeichnissen zu unterstützen, damit diese schneller indexiert werden und etwas mehr Power erhalten.

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Social Bookmarks – vor allem im Tier 2 – 4 Bereich gerne genutzt. Unerfahrene: Finger weg!

Gastartikel / Artikelplätze

Mit Gastartikeln bzw. Artikelplätzen auf Blogs, Newsseiten usw. kommen wir sozusagen in die „Königsklasse“ der Backlinks. Hier werden echte One-Way-Links gesetzt, und das nicht aus irgendwelchen kommerziellen Portalen, sondern von gepflegten Themenseiten. Entsprechend mehr Power haben Backlinks aus Gastartikeln.

Natürlich sollte man auch hier gewissenhaft vorgehen. Durchsuche die Suchergebnislisten im gewünschten Themenbereich und schreiben die Seiten und Blogs heraus, welche Dir interessant erscheinen. Die jeweilige Website sollte erkennen lassen, dass sie regelmäßig gepflegt und mit hochwertigem Content bestückt wird. Nur dann lohnt es sich, den Seitenbetreiber anzuschreiben und um einen Gastartikelplatz zu bitten. Das ist das sogenannte Outreach-Linkbuilding.

Einen Gastbeitrag auf anderen Webseiten zu platzieren ist je nach Nische eine Herausforderung. Am einfachsten ist es, mit den Webmastern direkt über deren Webseite Kontakt aufzunehmen. Damit es sich für Dich lohnt, sollten Du darauf achten, dass auf der Webseite, auf der Du den Gastbeitrag platzieren willst, zum einen regelmäßig neue Artikel veröffentlicht werden und diese zum anderen auch bereits eine gute Menge an Lesern hat.

Dies könntest Du unter anderem auch an der Zahl der Facebook Likes erkennen. Eine Seite, die schon viele Facebook Likes hat, wird sehr wahrscheinlich noch mehr Newslettereintragungen haben und damit erreichst Du auf einen Schlag sehr viele Leser, die sich genau für Dein Thema interessieren.

Auch, wenn ein Beitrag viele Kommentare bekommt, lässt das darauf schließen, dass die Webseite bereits viele Stammleser hat. Schreibe einfach den Webmaster der Seite an, sage ihm warum Du gerne bei ihm einen Gastbeitrag platzieren möchten und versuche ruhig einen persönlichen Kontakt herzustellen. Auch Vertrauen hilft hier erste Hürden zu nehmen.

Lassen Dich nicht entmutigen, wenn Du zehn oder auch mehr Webseitenbetreiber anschreiben musst, um eine positive Antwort zu bekommen. Dies hat weder etwas mit Dir noch mit Deiner Webseite zu tun. Manche Betreiber bekommen jeden Tag mehrere Anfragen für Gastbeiträge und können die Emails alleine kaum bewältigen.

Wenn Du nach einer Woche noch keine Antwort erhalten hast, könnest Du noch einmal nachfragen. Oftmals wirst Du dann eine Antwort bekommen. Nochmals würde ich nicht schreiben. Es ist ratsam, Adressen, Anfragen, etc. in eine Liste einzutragen, damit Du den Überblick behältst.

Fazit zum Outreach für Gastbeiträge

Es lohnt sich Gastbeiträge auf Webseiten zu platzieren. Man hat nicht nur schnell Zugang zu neuen Lesern der Zielgruppe, sondern bekommt auch einen guten Backlink auf die eigene Seite.
Möchte man sich die Arbeit im Outreach sparen, kann man auf eine der unzähligen Agenturen für den Backlinkaufbau zurückgreifen.
Viele deutsche SEOs nutzen Facebook-Gruppen für den Backlinktausch sowie Aufbau. Festhalten, die Preise steigen Jahr für Jahr.

Linkbaits / Virales Marketing

Ein ausgeklügelt arrangierter Linkbait kann eine durchschlagende Wirkung haben und Dir im besten Fall Tausende Links innerhalb kürzester Zeit einbringen. Dazu ist allerdings einiges an Vorarbeit notwendig.

Es handelt sich hierbei um eine Aufsehen erregende Aktion oder ein einmaliges Angebot, dass den Leser dazu animiert, von selbst auf die Publikation zu verlinken. Um dieses Ziel zu erreichen, ist vor allem Fantasie gefragt. Entwerfe eine Kampagne oder ein Angebot, das es in dieser Form noch nie gegeben hat. Überraschen den Leser mit etwas, das er nicht erwartet hat. Dann klappt es auch mit den Links!

Links aus sozialen Netzwerken

Facebook, Twitter, Pinterest & Co. sind mittlerweile in aller Munde. Kein Wunder also, dass sich diese Plattformen auch als Marketingkanäle und Linklieferanten einen Namen gemacht haben. Auch die Suchmaschinen – allen voran Google – haben inzwischen die Wichtigkeit der sozialen Netzwerke erkannt und messen den daraus gesetzten Links eine bemerkenswerte Wichtigkeit bei.

Aus vielen Netzwerken können nur nofollow-Links gesetzt werden, doch auch diese machen Sinn und werden von Google mittlerweile gern gesehen. Die Mischung macht´s eben!

Hilfreich?

Social Media Links sind nicht wirklich stark. Diese werden hunderttausendfach am Tag produziert und verlinkt. Dennoch ist es eine Möglichkeit seine Brand zu stärken und damit mehr Relevanz durch Vertrauen (Thema E-A-T) zu erreichen.

HARO – Help A Reporter Out

HARO oder Help A Reporter Out ist ein Service, bei dem Journalisten und Blogger um Beiträge von Fachleuten zu verschiedenen Themen bitten. Für jede Anfrage erhalten sie Dutzende, in manchen Fällen sogar Hunderte von Vorschlägen. Sie entscheiden dann, welche Antworten sie verwenden wollen. In den meisten Fällen verweisen sie in ihrem Artikel auf die Website der Quelle. Davon profitieren sowohl der Journalist als auch die Quelle. Der Journalist erhält Hilfe bei der Erstellung von Inhalten, die Quelle erhält die Aufmerksamkeit und Backlinks von einer vertrauenswürdigen Website. Diese könnten aber auch NoFollow sein.

Deutsche HARO Portale

Uns sind keine deutschen Haro-Portale bekannt.

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