RSS Verzeichnisse Liste: Wie gut sind Backlinks aus RSS Portalen?

Um möglichst schnell Traffic und Linkauthorität auf Deine Website zu bekommen, solltest Du Dich mit verschiedenen Arten von Backlinks beschäftigen.
Eine Variante sind Backlinks aus RSS-Portalen. Was sich hinter dem Begriff RSS Feed verbirgt und ob sich Backlinks aus RSS Portalen wirklich lohnen, erfährst Du in diesem Artikel.

Was ist ein RSS Verzeichnis?

RSS steht für Really Simple Syndication. Das bedeutet so viel wie “Sehr einfache Verbreitung”. RSS ist zur gezielten strukturierten Auflistung von Informationen gedacht. Vereinfacht ausgedrückt ist es ein Newsticker.

Im RSS Verzeichnis befindet sich die Verlinkung zu Deinem Blog und damit dieses Verzeichnis auch weiß woher es die Informationen bekommt, verbindet es sich mit dem RSS Feed Deiner Website.


Diesen stellst Du mit einem eigens generierten RSS Feed zur Verfügung. Anschließend lädst Du den RSS Feed auf Deine Website hoch. Es wird automatisch verlinkt und das bedeutet, Du bekommst einen Backlink.

Dieses nimmt üblicherweise die Überschriften, Zusammenfassungen und Aktualisierungen Deines Blogartikels auf und verweist auf diese.

Der Vorteil ist, dass Deine Inhalte in Echtzeit verbreitet werden. Folglich zeigt der RSS Feed immer die aktuell veröffentlichten Inhalte Deiner Website an. Die Folge ist, dass Du in kürzester Zeit mehr Traffic generieren kannst.

Hier eine aktuelle Übersicht (Stand 11.2021) der Top 10 RSS Verzeichnisse

Diese kannst Du als CSV auch hier herunterladen.

So erstellst Du einen RSS Feed

Ein RSS Feed besteht aus einem lesbaren Text. Den Code den Du für den RSS Feed benötigst, kannst Du selbst erstellen.
Wichtig ist herbei, dass der RSS Feed im XML Format vorhanden ist. Eine Anleitung kannst Du hier finden.

Solltest Du WordPress nutzen, kannst Du das Plugin RSS Includes Pages nutzen. Dies reicht in der kostenfreien Version.

Alternativ hier ein Snippet für Deine functions.php (ab ins Child Theme).

// Seiten zum RSS feed hinzufügen
add_filter('request', 'rss_pages');
function rss_pages($jb){
    $rss_post_types = array('post', 'page');
    if(isset($jb['feed']) && !isset($jb['post_type']))
        $jb['post_type'] = $rss_post_types;
    return $jb;
}

Beide oben stehende Möglichkeiten inkludieren Seiten ins RSS Feed. Der Feed kann dann über /feed/ abgerufen werden.
Beispiel: https://lightweb-media.de/feed/

Bevor Du jetzt einen RSS Feed erstellst, und Dich wahllos in einem RSS Verzeichnis anmeldest, solltest Du wissen, dass nicht jedes Verzeichnis einen guten Backlink bringt.

Hier ein Video für den RSS Feed und WordPress

Darauf solltest Du vor einem Eintrag in ein RSS Verzeichnis achten

Wenn Du Deinen RSS Feed in ein Verzeichnis einträgst, solltest Du auf diese 5 Punkte achten.

1. Prüfe ob das RSS Verzeichnis in dem Du Deinen RSS Feed eintragen möchtest bereits länger besteht. Wenn es der Fall ist, schaue nach ob die Daten aktuell oder schon veraltet sind. Ist es zu alt, dann solltest Du besser nach einem anderen Verzeichnis schauen.

2. Gleichzeitig solltest Du Dir einen Überblick über das jeweilige RSS Verzeichnis verschaffen. Ist das Verzeichnis vertrauenswürdig? Schaue nach Hinweisen, ob die Seite mit einer HTTPS-Verschlüsselung läuft. Des Weiteren sollten Cookie Hinweise und ein Impressum verfügbar sein.
Stelle sicher ob es eine Kontaktmöglichkeit gibt.

3. Über SEO Tools wie Ahrefs oder Semrush kannst Du die Domain auf ihre Authority überprüfen. Hat das RSS Verzeichnis eine hohe Domain Authority (DA), dann lässt sich Dein neuer Artikel schneller indexieren. Du bekommst direkt einen Backlink, ohne dass Du dich darum kümmern brauchst, einen Link zu generieren.

Im besten Fall hat das RSS Verzeichnis eine Domain Authority mit einem Wert von über 25.

Ein Beispiel für ein Verzeichnis mit einem hohen DA Wert von 76 wäre www.bloggeramt.de.

4. Anschließend solltest Du schauen, ob die RSS Feeds, die bereits zur Verfügung stehen, zu Deinem Content passen oder zumindest ähnlich sind.

5. Zum Schluss ist es wichtig zu wissen, ob Dein Inhalt richtig und direkt verlinkt wird.

Wenn alles passt, steht einer Eintragung ins RSS Verzeichnis in der Regel nichts mehr im Wege.

Bestraft mich Google wegen Duplicate Content?

Die Frage macht durchaus Sinn, denn Google hasst Duplicate Content und straft diese Website ab. Infolgedessen kann die Website auf einen schlechteren Platz ranken oder wird gar nicht mehr in den Suchergebnissen gefunden.

Wenn Du Deinen Content in einem RSS Verzeichnis drin hast, brauchst Du allerdings keine Angst zu haben. Google erkennt zwar den doppelten Content, weiß aber gleichzeitig, dass Du der Urheber der Quelle bist. Die Suchmaschine erkennt die verlinkte Quelle und damit brauchst Du nicht mit negativen Folgen zu rechnen.

Solltest Du trotzdem auf Nummer sichergehen wollen, besteht die Möglichkeit, dass Du Deine Inhalte im RSS Feed kürzt. Du kannst auch Deine Artikel in abgekürzten Beschreibungen abgeben.

Ist Dofollow oder Nofollow besser?

Vielleicht stellst Du Dir die Frage, ob Dofollow oder Nofollow besser ist. Grundsätzlich ist ein Dofollow Link besser als ein Nofollow Link. Aber auch wenn das RSS Verzeichnis Deinen Blogartikel als Nofollow Link ausgibt, lohnt sich der Eintrag trotzdem.

Denn wenn der Inhalt Deines Blogartikels in einem guten RSS Verzeichnis platziert ist, bekommst Du dadurch neue Leser. Und dafür spielt es im Grunde genommen keine Rolle, ob Dein Artikel als Dofollow oder Nofollow ausgegeben wird.

Fazit: Lohnen sich Backlinks aus dem RSS Verzeichnis?

Eine Eintragung ins RSS Verzeichnis lohnt sich unter bestimmten Voraussetzungen für Dich, weil Du einen guten Backlink bekommst. Zudem ist das Erstellen von einem RSS Feed relativ einfach.
Selbst wenn Du durch diesen Backlink keine direkten Besuche auf Deine Seite bekommst, ist der Backlink wertvoll, wenn das RSS Verzeichnis eine Domain Authority von über 25 hat.
Du kannst so ganz ohne Linkgenerierung gute Backlinks durch RSS Portale generieren, ohne groß dafür etwas tun zu müssen.

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