Die Veröffentlichung einer Stellenanzeige in der Zeitung bringt nicht mehr den Erfolg, den es früher gebracht hat. Möchte man in der heutigen Zeit jedoch neue Mitarbeiter rekrutieren, muss man sich etwas Neues einfallen lassen. Mittlerweile gibt es Social Recruiting, um neue Talente zu finden.

Viele junge Talente schlagen nicht mehr die Zeitung auf, um nach einem neuen Job zu suchen. Vielmehr nutzen Sie das Internet, wenn sie sich beruflich weiterentwickeln wollen. Demnach müssen die Recruiter nun einen neuen Weg einschlagen, um gute Bewerber zu finden.

Heißt:

Mit Social Recruiting findest Du die richtigen Kandidaten für Dein Unternehmen.

How To: Social Recruiting SEO Manager gesucht
Typisches Beispiel eines Social Media Posts.

Der Fachkräftemangel in Deutschland

In Deutschland verschärft der Fachkräftemangel zunehmend die Situation in verschiedenen Wirtschaftssektoren, ein Problem, das durch den HeyIndex – einen Indikator, der das Verhältnis von aktiv Jobsuchenden zu offenen Stellen misst – deutlich hervorgehoben wird. 

Erhoben von HeyJobs, zeigt dieser Index signifikante Diskrepanzen zwischen den Branchen und unterstreicht die Dringlichkeit, innovative Lösungen wie die Integration von Künstlicher Intelligenz (KI) zu erforschen. KI bietet bahnbrechende Möglichkeiten, nicht nur die Effizienz und Produktivität in Schlüsselbranchen wie dem Handwerk, dem Gesundheitswesen und der Verwaltung zu steigern, sondern auch den Mangel an qualifiziertem Personal zu bekämpfen. 

Beispielsweise verbessert KI in der Handwerksbranche die Realisierung komplexer Projekte, entlastet im Gesundheitswesen das Fachpersonal durch Unterstützung bei Diagnosen und Patientenbetreuung und steigert in der Verwaltung die Effizienz durch Automatisierung und Datenanalyse

Der HeyIndex vom Oktober 2023 legt besonderes Augenmerk auf Branchen wie Landwirtschaft, Bauwesen und Gesundheitspflege, wobei der Gesundheitssektor mit einem Index von 0,7 besonders hervorsticht. Die aktuellen Daten vom April 2023 mit über 70.000 unbesetzten Stellen in Bereichen wie Gesundheit, technische Produktion und Verkauf belegen die Schwierigkeiten, die Arbeitgeber bei der Besetzung offener Stellen haben. 

Diese Herausforderung erfordert eine gemeinsame Anstrengung von Regierung, Unternehmen und Bildungseinrichtungen, um durch attraktive Arbeitsbedingungen, Karrieremöglichkeiten und die Förderung von Aus- und Weiterbildung den Fachkräftemangel anzugehen. 

Angesichts des Fachkräftemangels in Deutschland ergänzt Social Recruiting die durch KI geförderten Strategien ideal. Diese Methode nutzt soziale Medien, um gezielt Talente anzusprechen und die Sichtbarkeit von Stellenanzeigen zu erhöhen. So können Unternehmen nicht nur aktiv suchende, sondern auch passive Kandidaten erreichen und direkt mit ihnen interagieren. Social Recruiting steht somit an der Schnittstelle zwischen technologischer Innovation und personalisierter Ansprache, um den Herausforderungen des Arbeitsmarktes effektiv zu begegnen.

Eine Lösung: Social Recruiting

Die Suche nach geeignetem Personal ist für die meisten Unternehmen sehr zeitintensiv und komplex. Vor allem lassen sich die jungen Talente nur schwer über Printmedien erreichen. Vielmehr beschäftigen sie sich jeden Tag mit den sozialen Medien.

Demnach ist es logisch, welchen Weg die meisten Recruiter einschlagen. Warum nicht die sozialen Medien nutzen, um passende Bewerber für sein Unternehmen zu finden? Social Media Recruiting bietet Dir somit neue Möglichkeiten der Personalbeschaffung.

Waren die ersten Unternehmen noch hauptsächlich zu Marketingzwecken in den sozialen Plattformen unterwegs, sind es nun andere Beweggründe. Die Unternehmen nutzen nun ihre Social Media Profile, um ihre Stellenanzeigen zu veröffentlichen. Ein Vorteil dieser Personalbeschaffung ist, dass sie vollkommen kostenfrei und einfach umzusetzen ist.

Es gilt zu beachten

Doch wer diese neue Art der Personalbeschaffung für sich nutzen möchte, der sollte einige Regeln beachten. Die Herausforderung besteht darin, die richtigen Strategien und Best Practices zu implementieren, um den Erfolg dieser Rekrutierungsmethode sicherzustellen. Darunter zählen:
Zielgruppenspezifische Plattformauswahl
Interaktive und ansprechende Inhalte
Direkte Ansprache und Active Sourcing
Kontinuierliche Optimierung und Anpassung

Für welches Unternehmen ist Social Recruiting interessant?

In der Regel können alle Unternehmen über die sozialen Netzwerke qualifizierte Mitarbeiter finden. Ob große oder kleine Unternehmen von cleveren Social Recruiting Ansätzen kann jedes Unternehmen profitieren. Wer seine Webpräsenz verbessern und vor allem auch qualifizierte Mitarbeiter finden möchte, sollte Social Recruiting in seinen Arbeitsalltag einbauen.

Social Recruiting ist für Sie interessant, wenn Sie als Unternehmen weiterwachsen und neue Märkte entdecken wollen. Außerdem sind die sozialen Netzwerke für Sie interessant, wenn Sie auf der Suche nach potenziellen Mitarbeitern sind. Wenn die Mitarbeiter-Fluktuation sehr hoch ist, bist Du regelmäßig auf der Suche nach neuen Bewerbern.

In diesem Fall sind die sozialen Medien ideal, denn sie bieten eine Vielzahl qualifizierter Kandidaten. Auch wenn Du auf der Suche nach jungen Talenten bist, bieten sich die sozialen Netzwerke an.

Die passenden Kanäle für Social Recruiting finden

Unternehmen, die Social Recruiting gerade erst für sich entdeckt haben, nutzen in erster Linie die beruflichen Netzwerke LinkedIn oder Xing. Vor allem, wenn nach hoch qualifizierten Mitarbeitern gesucht wird, kommen die Business-Netzwerke in die engere Auswahl. Allerdings können auch andere Plattformen für Social Recruiting genutzt werden.

How To: Social Recruiting Bildschirm­foto um
Wir suchen übrigens noch Texter:innen 😉

Demnach eignen sich auch Facebook oder Twitter für Social Recruiting. TikTok, Snapchat oder Instagram sind Plattformen, die eher von der jungen Zielgruppe genutzt werden. Recruiter sollten vor allem eines: Neue Entwicklungen und Trends immer im Auge behalten.

Bei einigen Plattformen besteht sogar die Möglichkeit, sich einen ersten Eindruck von den Kandidaten zu verschaffen. So können potenzielle Mitarbeiter gezielt kontaktiert werden. YouTube kann ebenfalls für Social Recruiting genutzt werden.

Wichtig zu wissen ist, dass jeder Kanal individuell ist und anders genutzt werden muss, um die passenden Kandidaten zu finden. Dies erfordert selbstverständlich auch eine individuelle Herangehensweise der Recruiter.

Diese Ziele können mit Social Recruiting verfolgt werden

In den sozialen Medien kannst Du Deinen potenziellen Bewerbern exklusive Einblicke in Deinen Arbeitsalltag geben. Außerdem kannst Du Deinen Unternehmensauftritt verbessern. Schließlich ist die Positionierung Deines Unternehmens im Internet sehr wichtig, um eine eigene Arbeitgebermarke zu kreieren.

Wichtig ist, dass Du Dein Unternehmen möglichst von einer authentischen Seite zeigst, denn nur so kannst Du das Interesse neuer Mitarbeiter gewinnen. Dementsprechend musst Du Dir einige wichtige Fragen stellen. Was macht Dein Unternehmen aus?

Wofür steht Dein Unternehmen und wie definierst Du Deine Ziele?

Außerdem solltest Du in den sozialen Netzwerken deutlich machen, wieso Arbeitnehmer für Dein Unternehmen arbeiten sollten. Je mehr Fragen Du Dir selbst beantwortest und je genauer die Antworten sind, desto besser kannst Du Dein Alleinstellungsmerkmal als Arbeitgeber definieren.

Mit einer guten Arbeitgebermarke sprichst Du Deine potenziellen Mitarbeiter direkt an und überzeugst sie von Deinen Unternehmerqualitäten. Sobald Du Die Werte Deines Unternehmens genau definiert hast, kannst Du Deine eigene Content-Strategie entwickeln. Damit Du Deine potenziellen Mitarbeiter erreichst, solltest Du die passende Ansprache wählen.

Es kann nicht schaden, einen eigenen Kommunikationsplan und eine eigene Content-Strategie zu entwickeln. Wichtig ist, dass Deine Inhalte überzeugen. Im Folgenden solltest Du Dir überlegen, auf welchen sozialen Plattformen Du Deine potenziellen Mitarbeiter ansprechen möchtest.

Je nachdem, was für ein Unternehmen Du leitest und welche Zielgruppe Du ansprechen möchtest, solltest Du die passende Plattform nach Deinen Bedürfnissen wählen. Wenn Du Dich für eine Plattform entschieden hast, musst Du Deine Inhalte planen. Was möchtest Du den Bewerbern zeigen?

Welches Material benötigst Du, um Deine potenziellen Mitarbeiter anzusprechen? Auch auf die richtige Sprache kommt es beim Social Recruiting an. Während die Ansprache auf Facebook, Instagram und YouTube eher locker ist, sollte bei Xing und LinkedIn eher die professionelle Ansprache erfolgen.

Die Vorteile von Social Recruiting

Mittlerweile verbringen die meisten Menschen mindestens eine Stunde am Tag in den sozialen Netzwerken. Das ist bereits der erste Vorteil beim Social Recruiting, denn die Recruiter können in den sozialen Netzwerken einiges über ihre potenziellen Kandidaten erfahren. Aussagekräftige Lebensläufe bekommt man bei LinkedIn und Xing.

Außerdem kann man sich in den sozialen Netzwerken kreativ ausleben und seine Stellenanzeigen so gestalten, wie man es möchte. Doch nicht nur die Stellenanzeigen lassen sich individuell gestalten, auch das Profil des Unternehmens kann nach den eigenen Bedürfnissen angepasst werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass bestehende Mitarbeiter als Multiplikatoren eingesetzt werden können.

So besteht die Möglichkeit, auch den passiven Arbeitsmarkt zu erreichen. Zu guter Letzt muss erwähnt werden, dass es die sozialen Medien erlauben, eigene Botschaften zu verfassen. Diese lassen sich zudem exakt auf die jeweilige Zielgruppe anpassen.

So kann das Social Recruiting genau angepasst werden, auch wenn es ein wenig Arbeit erfordert.

Diese Fehler sollte man beim Social Recruiting vermeiden

Obwohl beim Social Recruiting fast alles erlaubt ist, gibt es einige Punkte, die man unbedingt vermeiden sollte. Im Folgenden nennen wir Dir vier Fehler, die Du unbedingt vermeiden solltest, wenn Du Social Recruiting betreibst. Da man in den sozialen Medien oft einen oberflächlichen Blick von den einzelnen Kandidaten bekommt, sollte man nicht zu schnell urteilen.

Die veröffentlichten Bilder und Videos sagen noch lange nichts über die Fähigkeit und Eignung einer Person aus. Nur weil jemand engagiert in den sozialen Netzwerken ist, bedeutet das noch lange nicht, dass er auch im beruflichen Umfeld fleißig ist. Da die sozialen Netzwerke überwiegend privat genutzt werden, sollte man die beruflichen Anfragen eher auf die beruflichen Netzwerke beschränken.

Demnach sollte man die Anfragen möglichst individuell und konkret formulieren. Ebenso sollte man seine Ressourcen im Blick behalten. Schließlich kostet die Kontaktpflege sehr viel Zeit und Engagement. Kann man sich diese Kontaktpflege langfristig gesehen leisten?

Außerdem sollte Dir bewusst sein, dass die sozialen Netzwerke kein Ersatz für das persönliche Kennenlernen darstellen. Die meisten Unternehmen denken, dass sie die Suche nach geeigneten Mitarbeitern komplett auf die sozialen Netzwerke verschieben können. Allerdings gehen dabei wichtige Informationen verloren.

Schließlich kannst Du durch die sozialen Medien nicht wissen, wie sich die Kandidaten in Stresssituationen verhalten.

Social Recruiting – In wenigen Schritten zum Ziel

Selbstverständlich verstehen wir, dass Du direkt loslegen willst. Allerdings solltest Du Dir zuerst ein umfangreiches Konzept erstellen, bevor Du Dir fünf verschiedene Social-Media-Kanäle erstellt. Im ersten Schritt musst Du also festlegen, welche Werte, Mission und Vision Dein Unternehmen vertritt bzw. verfolgt.

Danach folgt die Auswahl des Netzwerks. Das Netzwerk wählst Du anhand Deiner Zielgruppe. Wie viele Kanäle Du wählst, hängt von Deinen Ressourcen ab. Im nächsten Schritt kümmerst Du Dich um die Zielgruppenansprache.

Überlege Dir gut, welche Ansprache zu der Zielgruppen-Tonalität passen könnte. Hast Du die perfekte Ansprache gefunden, solltest Du Maßnahmenpläne erstellen. Es lohnt sich, ein ansprechendes Format zu überlegen, um den potenziellen Mitarbeitern einen echten Einblick in den Unternehmensalltag zu gewähren.

Danach erst folgt der Profilaufbau. Bereite die Informationen zu deinem Profil so auf, dass sie für die Bewerber interessant klingen. Achte darauf, dass die Informationen hauptsächlich den Kandidaten gefallen sollen. Erstelle nun passenden Content.

Bevor man allerdings irgendeinen Content erstellt, sollte man prüfen, wie dieser auf die Kandidaten wirkt. Danach erfolgen die Mitarbeiterbindung sowie die Community-Pflege. Mit Lightweb Media hast Du einen erfahrenen Ansprechpartner an Deiner Seite, der Dir in Sachen SEO, Webentwicklung sowie WordPress stets zur Verfügung steht.

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